Massenet: Thaïs (Thaïs)
"Thaïs" (J. Massenet / Toulon)

Danielle Streiff legt ihre Diplomprüfungen am Konservatorium von Bordeaux in den Fächern Gesang und Lyrik mit der einmütigen Zustimmung aller Prüfer ab. Von Bernard Lefort entdeckt, wird sie an der Ecole de l'Art lyrique de l'Opéra de Paris (Schule für lyrische Kunst der Oper von Paris) festangestellt und bekommt ihre ersten Rollen bei grossen Stars wie Nicolai Ghiaurov, Giorgio Strehler...

Unter der Leitung von Patrick Fournillier gibt sie ihr vielbeachtetes Debüt als Manon von Massenet. Seitdem zeichnet sie sich mit den Rollen von Manon, Thaïs, Cendrillon (Aschenputtel), Amadis, Kleopatra, Sapho in der ganzen Welt als Botschafterin von Jules Massenet aus.

Sie bearbeitet ihr Repertoire mit Frau Renata Scotto, und ihre Traviata bringt ihr eine Einladung von Lorin Maazel nach Pittsburg, dann von Placido Domingo nach Los Angeles ein sowie Einladungen an die Oper von Wallonien nach Maastricht (Produktion des Theaters von Orange).

In der Arena von Verona singt sie in Begleitung von Ruggiero Raimondi und Leo Nucci. Ihr Debüt in Italien, insbesondere das dann in Triest wieder aufgeführte "Gespräche der Karmeliterinnen" von Poulenc, wird einstimmig von der Presse gelobt. Zur "besten Sängerin des Jahres" gekürt, empfängt sie Triest wieder als Manon (unter der Leitung von Alain Guingual). Daniel Oren öffnet ihr die Türen von Neapel, wo sie mit Bernstein auftritt. In Catania auf Sizilien debütiert sie in "Der Wüstling" (The Rake's Progress), dann singt sie in Palermo Traviata und Taormina. Die Oper von Monte Carlo lädt sie nach Tokio, Osaka, Nagoia als Carmen und Traviata ein (Leitung: R. Bonynge). Sie kehrt nach Japan und Taiwan mit Hermès und Promusicis zu zahlreichen Konzerten zurück. Düsseldorf und die UNICEF laden sie alljährlich ein. Frankfurt bejubelt sie als Manon. Lüttich bietet ihr die Rollen der Antonia (Contes), Traviata und Carmen. Ende 2004 wird sie von der Oper in Rom für die Rolle der Rosalinda in der Fledermaus und danach als großartige Thaïs in der Oper von Massenet engagiert.

Auch in Frankreich hat sie Hauptrollen gespielt: in der Oper von Paris (Mavra), in Nancy, Caen, Tours (Béatrice und Bénédict), Strassburg (Armer Mörder), Toulouse (Walzertraum), Lyon (Bohème, Le Roi malgré lui, Parsifal (1. Blumenmädchen), Marseille (Marouf, Bohème), Vichy (Hoffmanns Erzählungen), Angers (Figaros Hochzeit), Orange (Elektra / Bedienstete), Nantes (Pré aux clercs, Mireille, Thaïs), Montpellier (Pariser Leben) und beim Musikfestival des nationalen Rundfunksenders Frankreichs (Aida, Gnecco).

In den letzten Monaten hat man sie in Nizza (Die Fledermaus) und Toulon (Thaïs, Manon) hören können. Sie debütierte erfolgreich mit Tosca in Carcassonne, mit Sapho beim Festival Massenet in St Etienne und Avignon, wohin sie regelmässig eingeladen wird. In Marseille singt und spielt sie großartig die Hanna Glaweri in der Fledermaus. Sie hat Amadis mit dem Orchester der Oper von Paris aufgenommen (Forlane), diese Aufführung erhielt als beste Einspielung des Jahres den Oscar, und auch Kleopatra (K. Schwann). Georges Pretre hat sie zu einer Filmaufführung (ZDF) von König David (Honneger) ausgewählt.

Sie widmet sich jedoch auch dem Oratorium: Gedicht der Liebe und des Meeres (Turin), Sieben Lieder von Schostakowitch (Comédie des Champs élysées), 47. Psalm von F. Schmitt (Marseille), Vier letzte Lieder von Strauss (Catania), Mozarts Requiem, Die Schöpfung (Verona).




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